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Unser Körper
besteht bis zu 75% aus Wasser. Er verliert täglich, je nach
Betätigung, mindestens 2 Liter, die unbedingt wieder zugeführt
werden müssen. Trinkwasser ist somit unser wichtigstes Lebensmittel.
Zusätzlich benötigen wir im Haushalt insbesondere
zur Reinigung große Mengen an Wasser.
Der durchschnittliche Verbrauch pro Person summiert sich so auf
ca. 150 Liter am Tag bzw. 50.000 Liter im Jahr, das ist wesentlich
mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Heute verbrauchen
wir bereits 8-mal soviel Trinkwasser wie unsere Eltern.
Trinkwasser
wird immer knapper
Der größte
Teil unseres Trinkwassers wird aus Quell- und Grundwasser gewonnen,
doch wird es zunehmend knapper.
Das liegt daran, dass einerseits die Trink- und Grundwasservorkommen
grundsätzlich begrenzt sind und dass andererseits die Bereitstellung
unseres Trinkwassers durch die zunehmende Verschmutzung und
Verknappung durch Schadstoffe immer aufwendiger wird.
Zwar ist Deutschland
aufgrund seiner relativ hohen Niederschlagsmenge ein ausgesprochen
wasserreiches Land, doch übersteigt in einigen Ballungsgebieten
der Wasserverbrauch schon längst das natürliche, vor Ort
zur Verfügung stehende Grundwasserangebot.
Hinzu kommt
die zunehmende Verschmutzung unseres Grundwassers durch Landwirtschaft
und Industrie mit Düngern, Pflanzenschutzmitteln, industriellen
Chemikalien etc.. Diese müssen von den Wasserwerken mit immer
aufwendigeren und somit auch teureren Techniken herausgefiltert
werden, damit das Wasser die geforderten Qualitätsnormen erfüllt.
Die Einsparung
von Trinkwasser...
... ist sowohl
aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen
sinnvoll und notwendig.
Gesammeltes
Regenwasser ist hygienisch unbedenklich...
... für
die Nutzung der Gartenbewässerung, die Toilettenspülung
und zum Wäschewaschen, wenn es aus sorgfältig geplanten
und gebauten Regenwasser-Anlagen kommt.
Am bequemsten
und einfachsten...
... gestaltet
sich die Nutzung von Regenwasser für die Gartenbewässerung.
Das weiche Wasser bekommt den Pflanzen besser als das oft sehr kalkhaltige
Wasser aus der Leitung.
Für die
Bewässerung von Gärten reichen oft schon einfache und
preiswerte Anlagen aus, da der Wasserbedarf in Abhängigkeit
der Gartengröße nicht immer hoch ist, und die Bewässerung
nicht ganzjährig erfolgt. Zudem können solche Anlagen
bei bestehenden Gebäuden einfach nachgerüstet werden,
da eine technisch oft schwierige und aufwendige nachträgliche
Installation im Haus nicht erforderlich ist.
Bei Gärten
mit wenig Wasserbedarf...
... reicht es
oft schon aus, eine Regentonne neben ein Regenfallrohr zu stellen.
In das Fallrohr wird ein Regenwassersammler eingesetzt, um das Wasser
in den Behälter zu führen.
Bei größeren
Gärten mit hohem Wasserbedarf...
... und entsprechenden
Auffangflächen kann ein unterirdischer Regenwasser-Tank eingebaut
werden. Hierfür eignen sich insbesondere leichte Kunststoff-Tanks,
die einfach von Hand in eine flache Erdgrube versenkt werden.
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Wer Regenwasser
nutzt, denkt weiter.
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